In diesem zweiten Teil der Serie zum Stopball zeige ich zwei unterschiedliche Trainingsstunden – einmal mit einer Juniorenspielerin und einmal mit einer Seniorenspielerin. Ziel ist es zu verdeutlichen, wie der Stopball je nach Spielstärke und Trainingsziel methodisch sinnvoll vermittelt werden kann.
In der Juniorenstunde arbeiten wir uns systematisch von einfachen Erwerbsübungen zu komplexeren Anwendungssituationen vor. Zunächst geht es darum, ein Gefühl für den Ballkontakt und die Technik des Stopballs zu entwickeln. Anschließend werden Übungen eingebaut, in denen der Stopball gezielt nach einem Volley oder aus bestimmten Spielsituationen heraus eingesetzt wird. Schritt für Schritt steigern wir die Anforderungen: von kontrollierten Zuspielen über taktische Varianten bis hin zu spielnahen Situationen, in denen der Stopball als überraschendes Element eingesetzt werden kann. Während der Übungen korrigiere ich technische Details und gebe Hinweise zur richtigen Entscheidung im Spiel.
In der Seniorenstunde wählen wir einen etwas vereinfachten methodischen Weg. Der Fokus liegt hier vor allem auf klar strukturierten Erwerbsübungen, mit denen die Spielerin Sicherheit im Treffpunkt, in der Schlägerführung und im Gefühl für den kurzen Ball bekommt. Durch gezielte Wiederholungen wird die Technik stabilisiert, bevor sie später im Spiel eingesetzt werden kann.
Die beiden Stunden zeigen anschaulich, wie sich derselbe Schlag – der Stopball – je nach Spielerprofil und Trainingsziel unterschiedlich vermitteln lässt.
Zugehörige Videos:

2 Kommentare
Walter Tschernutter
vor 4 WochenKannst Du bei mehrteiligen Videos auf die vorherigen verlinken?
Dann kann man sich die Serie anschauen.
Martin Kares
vor 4 WochenHallo Walter. Schau mal in die Videobeschreibung 🙂 Verlinke immer. Liebe Grüße!